Star Trek: Discovery - S02E03: Lichtpunkt

In diesem Forum gibt es Reviews und Diskussionen zur zweiten Staffel Star Trek: Discovery (2019)
Benutzeravatar
Johnny
Captain
Captain
Beiträge: 4183
Registriert: Mo 3. Mär 2014, 11:55
Wohnort: Königstein im Taunus

Re: Star Trek: Discovery - S02E03: Lichtpunkt

Beitrag von Johnny » Mi 6. Feb 2019, 18:54

007bashir hat geschrieben:
Mi 6. Feb 2019, 15:44
Also ich verstehe nicht ganz, was das mit der #metoo zu tun haben soll. Mich stört es auf jeden Fall überhaupt nicht, das Frauen stark dargestellt werden. Wir haben ja in DS9 schon gesehen, wie wichtig die Frauen bei den Klingonen sein können.
Ich habe Deine Frage beantwortet. Auf eine Diskussion bezüglich #Metoo & #Feminism und deren Auswirkungen lasse ich mich mit Dir jedenfalls ganz sicher nicht ein und wenn Du diesbezüglich tatsächlich keinen Unterschied zwischen Discovery und Deep Space Nine oder jeder anderen Star Trek Serie erkennen kannst, TOS ausgenommen, sehe ich mich sowieso außerstande Dir weiter helfen zu können.
Zuletzt geändert von Johnny am Do 7. Feb 2019, 22:32, insgesamt 1-mal geändert.
Bild

Benutzeravatar
kevin
Admiral
Admiral
Beiträge: 4397
Registriert: Fr 23. Jan 2009, 12:09
Wohnort: Pfyn
Kontaktdaten:

Re: Star Trek: Discovery - S02E03: Lichtpunkt

Beitrag von kevin » Do 7. Feb 2019, 12:00

OK das war jetzt gerade etwas viel und doch irgendwie nichts. Diese "Familienepisode" wirkte wie eine zerhackstückelte Episode die keinen roten Faden hat.

Die Geschichte um L’Rell und Tyler/Voq irritierte mich dabei am meisten.
Uns wird suggeriert dass L’Rell und Tyler/Voq zusammen gehören, aber irgendwie passt das einfach nicht, solange Tyler nicht Voq ist. Man könnte eher meinen, dass Tyler doch nur ein normaler Mensch ist und am liebsten wieder bei Burnham sein will. Ist denn gar nichts von Voq’s Geist hängen geblieben?
Und dann noch ein Sprössling von L’Rell und Voq? Wann hatten sie denn dafür Zeit?
Der Klingonenkampf wirkte leider auch etwas billig und schlecht choreografiert.
Ich störte mich auch noch, dass L’Rell nicht recht sprechen kann, im Gegensatz zu den anderen Klingonen, die es mittlerweile gelernt haben, trotz Maske sauber zu sprechen.
Wenigstens sehen die klingonischen Nebendarsteller langsam wieder wie altbekannte Klingonen aus. Das mit den Haare wachsen lassen, mussten sie ja gezwungenermassen irgendwie wieder einflechten.

Währenddessen versucht Burnham weiterhin in Kontakt mit Spock zu treten, was aber sonst nicht wirklich erwähnenswert ist, da es keinen Fortschritt gibt. Dass die Anschuldigungen was Spock angeht nicht wahr sind, wissen wir alle, somit ist es auch nicht erwähnenswert.

Die Geschichte um Tilly und May machte anfangs Spass und hat mich am meisten überzeugt. Die Auflösung, dass May nur ein "Spörchen" ist, fand ich aber etwas schräg. Was passiert nun mit dem Teil, dass mittlerweile mehr ist als nur ein leuchtendes Spörchen?

Trotz der vielen Geschichten ist es eine eher ruhige Episode, leider können aber keine der drei Handlungsstränge wirklich überzeugen. Auch die Nebendarsteller sind hier wieder nur Dekoration. Was aber auch nicht verwundert, da wir so schon genug Darsteller hatten die was zu sagen haben.
Der Soundtrack war wieder grandios, besonders die musikalische Untermalung auf Qo'noS hat mir sehr gut gefallen.

Ich mag es kaum glauben, aber das Highlight dieser sehr mittelmässigen Folge war der Auftritt von Philippa Georgiou. Ihre Art und ihr trockener Humor waren eine Wohltat für die sonst zähe Folge und ich möchte unbedingt mehr davon und ihrer neuen Crew sehen.
War das ein kleiner Vorgeschmack auf die kommende TV-Serie? Ich wünsche es mir.

Alles in allem kann ich dieser Folge nicht mehr als Warp 5 geben.

Antworten

Zurück zu „Star Trek: Discovery: Staffel 2“