J.R.R.Tolkiens Mittelerde

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Re: J.R.R.Tolkiens Mittelerde

Beitrag von kevin » Di 9. Dez 2014, 18:09

Trekkie hat geschrieben:Diese Version hat mir meine Mutter letztes Jahr zu Nikolaus geschenkt. Jetzt hab' ich doch einen Krege im Regal stehen. Man kann ihm nicht entkommen! :cardie: :vulcan1: :rommie:
Naja, immerhin sind die Kritiken meist Positiv. Ich habe da gelesen dass Kreges Übersetzung zum Herrn der Ringe missraten ist, diese hier zum Hobbit aber super sei...

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Re: J.R.R.Tolkiens Mittelerde

Beitrag von Johnny » Di 9. Dez 2014, 18:11

kevin hat geschrieben:Bild
Trekkie hat geschrieben:
Optisch sehr schön passend zu dieser, aber leider... aussen hui, innen pfui.
Zuletzt geändert von Johnny am Di 9. Dez 2014, 18:15, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: J.R.R.Tolkiens Mittelerde

Beitrag von kevin » Di 9. Dez 2014, 18:14

Ja die ist wirklich sehr schön. In der richtigen Übersetzung (ohja ab jetzt achte ich drauf) müsste dies in mein Regal.

Edit: zu deinem Amazon Link schreibt einer folgendes: Das Buch ist eine Übersetzung von Walter Scherf - nicht von Wolfang Krege. Anhand des "Blickes ins Buch" erkennt man diesen Fehler.

Kennst du Walter Scherfs Übersetzungen?

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Re: J.R.R.Tolkiens Mittelerde

Beitrag von kevin » Di 9. Dez 2014, 19:00

Ha, jetzt habe ich doch noch ein paar Übersetzungen von Wolfgang Krege bei mir gefunden. Das Silmarillion und das Buch der verschollenen Geschichten...aaarrrrgh :?

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Re: J.R.R.Tolkiens Mittelerde

Beitrag von Johnny » Mi 10. Dez 2014, 12:54

kevin hat geschrieben:Edit: zu deinem Amazon Link schreibt einer folgendes: Das Buch ist eine Übersetzung von Walter Scherf - nicht von Wolfang Krege. Anhand des "Blickes ins Buch" erkennt man diesen Fehler.
Auf was beziehst Du Dich, die Sonderausgabe von Der Hobbit? Das konnte ich mir nicht vorstellen und habe gerade die Funktion Blick ins Buch! genutzt und auch wie erwartet Wolfgang Krege gefunden.
kevin hat geschrieben:Kennst du Walter Scherfs Übersetzungen?
Ich bin mir gerade nicht sicher, ob ich Dich richtig verstehe, deshalb noch einmal:

Der kleine Hobbit, das Deutsche Original, wurde übersetzt von Walter Scherf und ist eins meiner absoluten Lieblingsbücher.

Der Hobbit ist die Neuübersetzung von Wolfgang Krege, die ich nur durch die Hörbuchversion kenne - ausgeliehen, einmal gehört und nie wieder, und ich habe absolut keinen Bedarf sie zu lesen - steht seit Nikolaus 2013 trotzdem in meinem Regal.

Der Herr der Ringe, das Deutsche Original, wurde übersetzt von Margaret Carroux und ist in Ordnung.

Der Herr der Ringe, in der Neuübersetzung von Wolfgang Krege, kenne ich ebenfalls nur durch die Hörbuchversion - ausgeliehen, einmal gehört und nie wieder, und ich habe auch wirklich so gar keinen Bedarf sie zu lesen.

Alle anderen Mittelerde Bücher, wie auch Das Silmarillion, habe ich, wie gesagt, nur einmal gelesen und das vor etwa fünfundzwanzig Jahren. Von wem deren Übersetzungen sind, weiss ich nicht mehr. Werd' demnächst mal nachsehen.
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Re: J.R.R.Tolkiens Mittelerde

Beitrag von kevin » Mi 10. Dez 2014, 15:41

Danke für die Aufklärung.
Ich bin noch neu in diesem Übersetzungswirrwarr und habe bisher nur von Margaret Carroux und Wolfgang Krege gelesen. Deshalb meine Frage ob du die Übersetzung von Walter Scherf kennst. War ein Bezug auf die Sonderausgabe die du gepostet hast.
Trekkie hat geschrieben:
Trekkie hat geschrieben:
Optisch sehr schön passend zu dieser, aber leider... aussen hui, innen pfui.
Ich wusste bis jetzt auch nicht dass es einen Unterschied zwischen Der Hobbit und Der kleine Hobbit gibt. Dann ist wohl 'mein' kleiner Hobbit (Das Buch :lol: ) wohl auch von Walter Scherf übersetzt.

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Peter Jackson's Mittelerde hat jetzt seinen JarJar!

Beitrag von Johnny » Mi 10. Dez 2014, 22:22

Was-wäre-wenn-Gedankenspiele sind völlig sinnlos und werden von mir deshalb, wenn möglich, vermieden, aber manchmal kann auch ich nicht anders und so wette ich, dass die gleichen Negativkritiken die die Der Hobbit Trilogie einstecken musste und muss, die Der Herr der Ringe Trilogie abgekriegt hätte, wenn diese als zweite ins Kino gekommen wäre. Das Gemecker und Gejammer ist jedenfalls auf höchstem Niveau und veranlasst mich Peter Jackson's Werk verteidigen zu wollen, obwohl ich selbst alles andere als zufrieden bin, allerdings, und das ist der entscheidende Punkt, aus völlig anderen Gründen.
Faszinierend daran ist, dass das neben Deiner Begeisterung meine Vorfreude so sehr steigert, dass ich langsam nervös werde und es gar nicht mehr abwarten kann ins Kino zu kommen! :mrgreen:
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Re: J.R.R.Tolkiens Mittelerde

Beitrag von kevin » Do 11. Dez 2014, 11:22

Nun da wir die Bücher durch haben, wieder zurück zu den Filmen :D

Dem stimme ich dir zu, wäre Der Hobbit vor zehn Jahren im Kino und jetzt erst Herr der Ringe, würde es ähnlich negative Kritik zum Herr der Ringe geben wie aktuell zum Hobbit.
Herr der Ringe war damals wirklich was neues, etwas ganz anderes das alle erstaunt und begeistert hat.
Seit dem wurden wir mit so vielen Fantasy und Effektreichen Filme berieselt dass eine Rückkehr nach Mittelerde natürlich nicht mehr diese Anziehungskraft hat wie damals bei Herr der Ringe. Die Umstände dass 10 Jahre vergangen sind und wir alle auch gereift sind darf man auch nicht ausser acht lassen.
Eine unerwartete Reise war aber tatsächlich etwas anderes als das bisher im Kino bekannte Herr der Ringe. Man merkt dem Film an dass es ein Kinderbuch ist und ich musste erst lernen es zu mögen. Viele Fans wollten eine "Rückkehr" zum eher düsteren Herr der Ringe und wurden dementsprechend enttäuscht. Eine unerwartete Reise passte für mich erst in der Extended Edition.
Smaugs Einöde ist aus meiner Sicht schon wieder was ganz anderes, die Geschichte entfernt sich langsam vom Kinderbuch und wird erwachsener, rückt aus meiner Sicht auch näher zu den düsteren Geschehnissen im Herr der Ringe auf. Auch Bilbo wird zunehmend ernster und man merkt langsam dass der Ring ihn belastet, wie damals/zukünftig schon bei Frodo.
Der Film in der Extended Edition ist eine Wucht, solch unerwartete Lacher habe ich selten erlebt.
Spoiler:
Ich sage nur "Nachttopf" :)
Gemäss ersten Meldungen soll Die Schlacht der fünf Heere auch sehr düster und gewalttätig sein. So ist Krieg halt, so war auch Herr der Ringe, düster aber voller Hoffnung. Das erwarte ich im letzten Teil auch wieder zu sehen damit man nahtlos an die Geschehnisse von Herr der Ringe anknüpfen kann.

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Re: J.R.R.Tolkiens Mittelerde

Beitrag von Johnny » Do 11. Dez 2014, 15:35

Alles richtig, im Grossen und Ganzen, aber Du lässt das, meiner Meinung nach, am schwerwiegenste "Problem" ausser acht, das so viele zum Meckern und Jammern einlädt: J.R.R. Tolkien wiederholte sich bewusst und unbewusst in Der Herr der Ringe, was bei einer Fortsetzung zwangläufig so ist, um die Verbindung herzustellen und zu erhalten. Peter Jackson hatte nun das Problem gleich doppelt, denn er musste dies ja nicht nur vom Original übernehmen sondern auch mit seinem Werk ebenso tun und das in verkehrter Reihenfolge, was noch sehr viel schwieriger ist und somit leider manchmal erzwungen wirkt und sich falsch anfühlt. In diesem Zusammenhang soll es im letzten Film auch noch eine Überraschung geben, die bisher zwar nicht verraten wurde, jedoch natürlich wie selbstverständlich bemängelt wird. Aus meiner Sicht hat er das unter diesen Umständen bisher wirklich gut gemacht, denn es sind ja, wie gesagt, völlig andere Dinge, die mich störten und immer noch stören.

Das Herz will, was das Herz will:

Bild* :D

Wenn Du meinst, dass Du nach den Filmen offen genug bist, Dich darauf einzulassen, dann solltest Du Dir wirklich das Hörspiel zulegen und zu Gemüte führen, denn es ist wunderschön und lässt Dich sicher verstehen, warum ich es so liebe und woher meine Problem mit Peter Jackson's Werk rühren. ;)

Das mit dem Kinderbuch höre ich seit Jahrzehnten immer wieder, kann das aber so, wie diese Aussage gemeint ist, einfach nicht unterschreiben. Peter Jackson hat die Geschichte ausgebaut, hält sich im Kern jedoch grundsätzlich an das Original, das sich in seinem Verlauf von schön und heiter immer weiter verdüstert. Da es aber sehr viel kürzer ist, bleibt längst nicht so viel Zeit für Heiterkeit im ersten Drittel, wie im ersten Teil der Trilogie, nur kehrt sie, wann immer es geht, im Gegensatz zu den Filmen, zur Schönheit und Behaglichkeit zurück. Ich denke da z.B. nur an das Aufeinandnertreffen mit den Waldelben oder dem Besuch in Beorn's Haus zuvor. Dafür geht es im Original weitaus weniger lustig zu und Radagast der Braune existiert praktisch nicht.

Das ist übringens das Hörspiel zur Filmtrilogie von Der Herr der Ringe. Ich hoffe, es wird so eines auch noch von Der Hobbit Trilogie geben, bezweifle es aber leider. :(

Falls Du es noch nicht weisst, Der Hobbit Die Schlacht der Fünf Heere ist schon auf Blu-ray-Disc & DVD vorbestellbar. :)

*Extended Editions, natürlich!
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Re: J.R.R.Tolkiens Mittelerde

Beitrag von kevin » Mo 15. Dez 2014, 11:21

Hammer Info Johnny, die Extended Editions die erst Weihnachten 2015 erscheinen sind schon vorbestellbar :lol: Leider gibt es noch keine Informationen zur Statue die dabei sein wird.

Ich konnte leider noch nicht in den Genuss vom dritten Abenteuer kommen. Ich habe vergessen frühzeitig Plätze zu reservieren und nur noch in vorderster Reihe oder ganz aussen möchte ich mir nicht antun.
Jetzt ist Freitag 19.12 Reserviert. Muss aber noch schauen ob mein Kumpel mit kann oder nicht. Wenn nicht, werde ich wohl doch spontan in eine Vorstellung gehen.
Im Cinestar Konstanz gibt's momentan alle Varianten des Films zu bestaunen, 2D, 3D-HFR und 3D-HFR OV...

Ich hatte noch nie ein Hörspiel, weiss also nicht so recht ob das was für mich ist. Aber probieren geht ja bekanntlich über studieren :lol:

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