Unser siebter Roman - DS9: Der Schwarm

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Re: Unser siebter Roman - DS9: Der Schwarm

Beitrag von Johnny » So 10. Jan 2016, 08:39

Fertig! :bolian1:
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Re: Unser siebter Roman - DS9: Der Schwarm

Beitrag von kevin » Mo 11. Jan 2016, 09:14

Mein lieber @Johnny, du bist zu früh :shock: :bolian1: :bolian1: :bolian1:

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Re: Unser siebter Roman - DS9: Der Schwarm

Beitrag von Johnny » Mo 11. Jan 2016, 10:46

Lieber zu früh als zu spät! :mrgreen:
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Re: Unser siebter Roman - DS9: Der Schwarm

Beitrag von Johnny » So 17. Jan 2016, 09:45

Ich werde den heutigen Star Trek Day zelebrieren, wie es sich für einen ordentlichen Trekkie gehört: Ich gehe um 15:45 Uhr ins Kino, um mir Star Wars Das Erwachen der Macht zum dritten Mal anzusehen! :oops: :mrgreen:
Hoffentlich läuft der Star Trek Beyond Trailer wenigstens wieder vor dem Film! :vulcan1: :D

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So, zum Buch: Ich hab' mir anfänglich recht schwer getan reinzukommen. Das Mystische, Unheimliche des ersten Angriff's funktionierte bei mir nicht, da ich, wie immer, wie wohl jeder, die Inhaltsangabe kannte. Auch, dass die Aliens Gürteltieren ähneln war eine Hürde. Da ich Gürteltiere mag und sehr niedlich finde, funktionierte mein Kopfkino bei unserem heldenhaften Liebespaar zwar ausgezeichnet, bei dem Rest der Rasse hingegen überhaupt nicht. Erst als ich sie mir als Gürteltierversionen der Skekse und Uru aus Der dunkle Kristall vorstellte war das kein Problem mehr. Ausserdem mag ich es gar nicht, wenn man mich "zwingt" jemanden kennenzulernen, nur um bei mir eine emotionale Bindung zu erzeugen, damit ich dessen/deren kurz darauf folgenden Tod auch so richtig schön genießen kann, wie das bei der ersten Cardassianer Crew der Fall war. :cardie: Anschließend nahm der Lesefluss endlich an Fahrt auf und schon war die Geschichte vorbei, viel zu schnell und zu kurz beschrieben, wie so oft. Das finde ich sehr bedauerlich, denn das DS9-Feeling war gerade bei mir so richtig schön aufgekommen und ich begann den Roman wirklich zu genießen. Fazit: Einer der besseren Star Trek Romane, aber längst nicht so gut, wie ich erwartet hatte. Warp 7
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Re: Unser siebter Roman - DS9: Der Schwarm

Beitrag von Johnny » Mo 18. Jan 2016, 05:10

Star Trek Day? :vulcan1: Buchbesprechung? :cardie:
:borgsmile: :Assimilated-
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Re: Unser siebter Roman - DS9: Der Schwarm

Beitrag von kevin » Mo 18. Jan 2016, 13:11

Johnny hat geschrieben:Star Trek Day? :vulcan1: Buchbesprechung? :cardie:
:borgsmile: :Assimilated-
Wie schon geschrieben bin ich mitten im Umzug und daher nur sehr eingeschränkt im Internet. Deshalb kommt meine Kritik etwas verspätet:

DS9 Der Schwarm ist wirklich ein tolles stück Science Fiction das mich bis zum Schluss so richtig fesseln konnte.

Wenn man sich nur mal die Größe dieses Schwarmschiffs vorstellt: Zwölftausend Kilometer lang, da geht bei mir sofort die Kinnlade runter. Damit wäre eine Reise zum Mond ein Katzensprung.
Ein sogenanntes Kolonieschiff mit womöglich mehreren Milliarden Individuen gab's glaube ich, in Star Trek bisher noch nicht. Bedenkt man nur schon was das für Ressourcen benötigt so ein Monstrum zu erschaffen.
Ich find’s toll dass das Schiff von außerhalb unserer Galaxis kommt und x Generationen benötigte, bis es in unsere Galaxis eingetroffen ist. Ich fühlte mich dabei wie beim Schluss von Stargate Universe als das Schiff aus unserer Galaxie in den leeren Raum fliegt.

Die Katastrophe lässt natürlich nicht lange auf sich warten, und was macht die Föderation? Kein einziges Föderationsschiff wird die Defiant bei ihrem schweren Weg diese fremde Spezies aufzuhalten begleiten. Das ist ein echtes Armutszeugnis für die Föderation. Auch wenn die Enterprise zerstört wurde (siehe Treffen der Generationen) so sollte man doch meinen dass die Sternenflotte noch mehr zu bieten hat einen so übermächtigen Gegner gegenüber zu treten. Armer Sisko, so bleibt ihm nur die Diplomatie.

Im grossen und ganzen sind die Figuren echt gut getroffen, aber manchmal hat man wirklich das Gefühl dass allesamt etwas schwer von Begriff sind. Man Leute, es liegt doch auf der Hand dass sich so ein riesiges schiff in zwei hälfte teilt um schneller die eigenen Ziele zu erreichen. Dass kennt ihr ja selbst von der Enterprise. Aber nööö, man ist komplett außer sich als das passiert.
Dann das bangen auf die Waffen der Defiant. So sehr ich O’Brien mit seinem können und Fluchen liebe, wir wissen doch alle dass so ein kleines Schiff wie die Defiant nichts gegen den Schwarm ausrichten kann. Da macht‘s also auch nichts wenn die Waffen nicht zu 100% einsatzbereit sind, es muss ja eh eine andere Lösung her. Manchmal stellt sich die Crew schon etwas dämlich an.

Die letzten paar Kapitel fand ich erst etwas seltsam, z.B. warum muss man den Bösewicht mit allen Mitteln vom Himmel pusten? Warum nicht versuchen ihn zu betäuben damit er seine gerechte Strafe bekommt? Dann das Terraforming des zuvor zerstörten Planeten, innerhalb von Minuten war alles erledigt, es gab Luft, Wasser, Vegetation, Tiere…nicht mal Gott hat das in dieser Zeit geschafft. Aber ok, ich besann mich daran, dass es ja ein Scifi Roman ist, und schon war es wieder ok für mich.

Schlussendlich muss ich sagen, dass ich dem Roman sehr angetan war. Er war spannend geschrieben und wurde zu keinem Zeitpunkt langweilig. Was mich besonders faszinierte war der Gedanke effektiv ein Raumschiff als Heimat zu betrachten und nicht etwa einen Planeten. Es stimmt dass man auf einem Planeten den Launen der Natur ausgesetzt ist, in einem gut gewarteten Schiff könnte sowas nie passieren. Der Gedanke also, so ein großes Schiff zu bauen und dort drin mehrere hundert Generationen lang zu leben, ist durchaus plausibel, aber schlussendlich gehören wir alle doch auf einen Planeten mit seinen Gezeiten und Stimmungsschwankungen. Das gehört wohl zu jedem Lebewesen.

Der Schwarm bekommt von mir Warp 8.

Habt ihr den wohl schönsten kleinen Verschreiber am Schluss von Kapitel 20 bemerkt?
Taucht doch plötzlich Kirk auf :rommie:

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Re: Unser siebter Roman - DS9: Der Schwarm

Beitrag von Johnny » Di 19. Jan 2016, 12:04

Die Friedensverhandlungen waren ja wohl auch lächerlich. Ich habe echte Argumente schmerzlich vermisst, angefangen bei der Frage, wie es für sie wäre, wenn man ihnen ihr Generationenschiff wegnehmen und zerstören wollen würde, bis zur Benennung der anderen Rassen im Alpha-Quadranten, die ihnen gefährlich werden könnten, vor allem, wenn sie sich gegen sie verbünden würden. Die Aufforderung sich die Klingonen mal näher anzusehen, hätte sicher nicht geschadet. Und letztendlich war das gigantische Schiff, wenn auch zweigeteilt, ja gar nicht so sehr überlegen, denn nur einer Cardassianischen Flotte gelang dessen Zerstörung.
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Re: Unser siebter Roman - DS9: Der Schwarm

Beitrag von kevin » Mo 25. Jan 2016, 17:34

Da hast du recht. Als Friedensverhandlung konnte man das nicht ansehen. Einander die Schuld in die Schuhe schieben ist keine Verhandlung.

Das Schiff war schon ziemlich überlegen, aber jedes Schiff hat seine Schwachstellen. Die Cardassianer haben diese Schwachstelle gekonnt ausgenutzt. Allgemein respektiere ich die Cardassianer durch diesen Roman einiges mehr als zuvor.
Man weiss zwar nie wem man vertrauen kann, aber die trauen sich was, da würden selbst Klingonen den Schwanz einziehen.

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Re: Unser siebter Roman - DS9: Der Schwarm

Beitrag von Johnny » Mo 25. Jan 2016, 18:42

Das solltest Du Klingonen-Fans besser nicht hören lassen! :rommie:

Die ganze Rasse wurde dem Klappentext allerdings nicht gerecht, denn letztendlich waren sie ja gar nicht so anders, um die Menschen, Bajoraner und Cardassianer nicht verstehen zu können. Deshalb stören mich die Pseudofriedensverhandlungen ja so sehr. Sisko ist nicht Picard, aber da wäre wesentlich mehr machbar gewesen. Ich will diesen knüppeldicken Fauxpas aber nicht zu sehr hervorheben, denn trotz allem war es ja eine gute, stimmige Geschichte und definitiv einer der besseren Star Trek Romane.
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Re: Unser siebter Roman - DS9: Der Schwarm

Beitrag von Johnny » Fr 29. Jan 2016, 22:46

Sind wir jetzt hier fertig?

Ich hab' mir vorhin Endspiel und Heimkehr gekauft und, da ich gerade gebadet habe, auch schon mit dem Lesen begonnen. :)
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