Star Trek - The Original Series

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Frank
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Re: Feuertaufe: Kirk - Der Leitstern des Verirrten

Beitrag von Frank » So 3. Jul 2016, 17:26

Hallo Johnny,

ich habe ja schon mehrmals geschrieben, was ich von der neuerdings in Mode gekommenen Unsitte halte,
lieb gewonnene (Haupt)Charaktere sterben zu lassen: Absolut gar nichts! :klingon1:

Ich kann also Entwarnung geben.

Ich habe es schon im Thread zu McCoy geschrieben; also kann ich es auch hier sagen.
Pille stirbt zwar am Ende von McCoy, allerdings schläft er im biblischen Alter von 140 Jahren friedlich ein.
Also noch nach der TNG-Pilotfolge.

In Spock ist Kirks Tod quasi Ausgangspunkt der Handlung, das war's.

Und in Kirk geht es natürlich auch um seinen Tod.
Aber wie hier schon geschrieben; es gibt nicht nur einen Kirk. ;)


Also alles im grünen Bereich.

Gruß, Frank

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Re: Feuertaufe: Kirk - Der Leitstern des Verirrten

Beitrag von Johnny » So 3. Jul 2016, 18:26

Vielen lieben Dank, Frank! Jetzt weiß auch ich endlich bescheid.
Nun, in Der Rächer lebt er in dem Zeitraum zwischen Der erste Kontakt und Der Aufstand noch - Spock berichtet Kirk von Pille's letzter Party zu dessen einhundertpaarundfünfzigsten Geburtstag, bei der er es mit einigen Mädels so richtig hat krachen lassen. :mrgreen: - und, wie Du Dir sicher vorstellen kannst, bevorzuge ich diese Version weitaus mehr, zumal er, wie gesagt, offiziell nie gestorben ist.
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Miasma (Kurzroman von Greg Cox)

Beitrag von Frank » Mo 26. Sep 2016, 16:49

Miasma


Greg Cox


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Während die Enterprise-A eine Delegation Diplomaten transportiert, empfängt sie von einer nahen Welt ein fremdes Signal. Die dichte undurchdringliche Atmosphäre macht es unmöglich festzustellen, ob es sich um einen Notruf, eine Einladung … oder eine Warnung, sich fernzuhalten, handelt. Spock, Doktor McCoy und Chekov sind Teil des Landetrupps, der sich Gewissheit verschaffen soll, aber eine unvorhergesehene Katastrophe zwingt sie zu einer Notlandung. Nun ist der Landetrupp auf einer feindseligen Welt gestrandet und kann keine Verbindung mit der Enterprise aufnehmen. Während Captain Kirk und Saavik alles daran setzen, die verlorenen Besatzungsmitglieder zu finden, kämpft der schwerverletzte Spock um das Überleben von McCoy und den anderen, selbst wenn das bedeutet, dass er ein unvorstellbares Opfer bringen muss …
Bei dieser Novelle fühlt man sich natürlich unweigerlich an die Episode Notlandung auf Galileo 7 erinnert.

Das ist aber wohl auch so gewollt, denn auch hier heißt das abgestürzte Shuttle Galileo.
Ebenso wird der Vorfall dann auch direkt angesprochen.

Spock und Pille finden sich also in der gleichen Situation wie damals wieder.
Interessant ist, dass sich beide anders verhalten als damals.
Beide haben im Laufe der vielen Jahre viel gelernt, besonders auch voneinander.
Die Szenen mit den beiden sind für mich dann auch das Highlight dieses Kurzromans.
Spock und Pille sind perfekt getroffen.
Schön auch, dass Saavik mal wieder dabei ist.
Sie ersetzt Sulu, der ja inzwischen Captain auf der Excelsior ist.

Mir hat die Novelle gefallen und als Bewertung bekommt sie Warp 7.

Gruß, Frank

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Re: Miasma (Kurzroman von Greg Cox)

Beitrag von kevin » Do 29. Sep 2016, 13:24

Gute Kritik Frank. Ich bin auch gerade durch:

Zum 50. Geburtstag von Star Trek, musste natürlich ein neuer TOS-Roman erscheinen, und so entschied sich der Cross Cult-Verlag für das eBook Star Trek - The Original Series, Miasma

Ein 100 Seiten Kurzroman kann man einfach nicht wirklich mit einem echten Roman vergleichen, da das Thema ziemlich rasch aufgegriffen wird und genauso schnell eine Lösung hermuss.
Eigentlich hat mich der Roman an eine typische TOS-Episode erinnert.
In den Hauptrollen gibt’s Spock und McCoy die, im Vergleich zur Serie, sichtlich gealtert, aber auch weiser sind und womöglich anders mit solchen Problemen umgehen als früher. Das gegenseitige Necken, der beiden, darf natürlich nicht fehlen und lockert den eher düsteren Roman sichtlich auf.
Leider wirkt die ganze Geschichte aber sehr oberflächlich und unpersönlich. Auch ist Tod eines Redshirts dabei genauso egal wie in der Serie, was mir noch nie wirklich gefiel.
Von den Charakteren hat mir die Nebenrolle von Saavik am besten gefallen. Obwohl sie halbvulkanier ist, hat sie die emotionsreichsten Momente dieses Kurzromans und ist die einzige, die wirklich was zur Geschichte beigetragen hat.
So schnell der Roman anfing, so schnell ist er auch wieder zu ende, ohne bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Mehr Seiten hätten dem Roman bestimmt gutgetan.

Mit Warp 7 bin ich schon großzügig.

Welche Schauspielerin hattest du im Hinterkopf, wenn du von Saavik gelesen hast? Kirstie Alley oder Robin Curtis?
Auch wenn mir Kristie Alley optisch besser gefiel, hatte ich Robin Curtis im Kopf

@CrossCult, bitte das nächste Mal nochmals Testlesen. Hier haben sich einige gemeine Schreibfehler eingeschlichen, die mich an frühere Zeiten erinnerten.

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Re: Miasma (Kurzroman von Greg Cox)

Beitrag von Frank » Sa 1. Okt 2016, 17:05

Welche Schauspielerin ich im Hinterkopf hatte?

Es kann nur eine geben: Kirstie Alley

Gruß, Frank

PS - Die kleine Galileo ist übrigens meine neueste Errungenschaft.
Bin ja eigentlich kein Sammler der Schiffchen, aber kurz nach Miasma habe ich
diese schöne Rezi des Kollegen Rumschreiber gelesen.
Da konnte ich nicht widerstehen. :vulcan1:

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Re: Miasma (Kurzroman von Greg Cox)

Beitrag von Johnny » So 2. Okt 2016, 07:18

Frank hat geschrieben:Es kann nur eine geben: Kirstie Alley
Ist bei mir genau anders herum. Ich fand Robin Curtis viel liebenswerter und sympathischer und bedauere bis heute, dass ihre Rolle im vierten Film nur noch so klein war. Von mir aus hätte sie gerne mitfliegen können! :mrgreen:
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Star Trek - The Original Series, Die Stürme der Widrigkeiten

Beitrag von kevin » Di 25. Jul 2017, 13:14

Die Enterprise Strandet im Nystrom-System und sieht sich einer unbekannten Rasse gegenüber. Da die Enterprise zu schwer beschädigt ist um sie alleine reparieren zu können, muss Kirk sich mit der Goeg-Domäne auseinandersetzen, sich mit ihnen anfreunden und ihre Hilfe annehmen. Auch ein James T. Kirk muss mal in den sauren Apfel beissen und seine Führung zum Wohle der Mannschaft abgeben.
Anfangs wirkt es, als ob man dieselben Interessen und Prinzipien hat, das ändert sich aber ziemlich bald, als man sich besser kennen lernt…

Endlich wieder mal ein Roman, wo nicht das Schicksal des gesamten Universums auf dem Spiel steht, sondern eine Soziologische Geschichte wo es darum geht, jemand fremdes kennen zu lernen und es Zeit braucht einander zu verstehen.
Auch lehrte mich der Roman, nicht gleich ein ganzes Volk zu verurteilen, nur weil ein paar schwarze Schafe dabei sind.

Was mir auch gefällt ist dass sogar Jonathan Archer und die NX-01 erwähnt werden. Ich glaube, das lese ich das erste mal in einem TOS Roman. Schön dass der Autor daran dachte.

Star Trek - The Original Series, Die Stürme der Widrigkeiten ist eine eher kleine aber nicht minder spannende Geschichte, die sich um das soziale Verhalten befasst.
Da mir solche Geschichten sehr gut gefallen, vergebe ich Warp 9.

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