Star Trek Corps of Engineers - Thread

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Re: Star Trek Corps of Engineers - Thread

Beitrag von kevin » Do 28. Jan 2016, 11:54

Während meiner Abwesenheit, hatte ich Zeit ein paar Romane zu Lesen, aber die Kritik dazu habe ich vernachlässigt. Ich versuche das mal nachzuholen auch wenn es schwer ist, da vieles schon wieder verflogen ist.

Corps of Engineers Band 16: Der hippokratische Eid
Dieses mini-ebook war doch eher mal speziell.
Zum einen konnte die Geschichte nicht richtig zünden, da das Seuchenproblem auf Shermans Planet zu plump gelöst wurde und Dr.Lense bei der Lösung nicht überzeugt, zum anderen wirken die (beiden) Hauptcharaktere allgemein sehr blass.
Das kollegiale Verhältnis zwischen Captain Gold und seiner Crew ist ja schön und gut, aber alles hat seine Grenzen. Was Dr.Lense hier abliefert, ist echt zu viel. Egal wie gut ihre Arbeit früher war, niemand darf seinen Captain (sein Vorgesetzter) so frech und verbal angreifen wie sie es in der ersten Hälfte dieser Geschichte permanent getan hat. Ich wollte sie am liebsten aus der nächsten Luftschleuse schiessen, so genervt war ich!
Dass Captain Gold Verständnis mit ihr hat und ihr trotzdem weiterhin auf eher sanfte Art und Weise hilft, zeichnet ihn aus, Menschlich gesehen. Als Captain aber, ist das ein NoGo und macht ihn eher lächerlich.
Die Geschichte hat mich nicht gepackt. Sorry.

Hiermit endet diese eher schwächere vierte Staffel. Es kann nur besser werden ;)

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Re: Star Trek Corps of Engineers - Thread

Beitrag von kevin » Fr 19. Feb 2016, 18:13

Corps of Engineers Band 17, Fundamente Teil 1
Die Trilogie ist ganz anders als erwartet. Alle drei Fundamente Teile sind unterschiedliche Rückblenden aus Scotty’s Geschichte und dienen als Hilfe, bei einem aktuellen Problem, mit dem die Crew der U.S.S. da Vinci zu kämpfen hat.
Scotty in jungen Jahren zu erleben hat schon was. Man weiss sofort, dass er es ist, trotzdem ist er noch etwas unsicher und gehört noch zu den «neuen» beim S.I.K.
Krass unter welchen Bedingungen das S.I.K. damals gearbeitet hat, ihr fast schon Schrottreifes Schiff hat die Crew selbst, technisch auf Hochglanz poliert (nur Technisch, versteht sich ;) ). Ihre Aufgaben müssen sie mit den Materialen lösen die sie gerade zur Hand haben, von der Sternenflotte gibt’s dabei nur sehr eingeschränkte Unterstützung. Trotzdem lösen sie die Probleme die sonst keiner lösen kann oder will und gehen mit erhobenem Haupt und einem Drink zuviel, wieder weiter.

Die Geschehnisse animiert die aktuelle S.I.K. Crew, ihr Problem auf andere Weise anzugehen als normal. Nicht ungefährlich aber bestimmt wirkungsvoll.

Das 100Seiten E-Book liest sich sehr angenehm und weist keine längen auf. Einzige zwei Kritikpunkte sind zum einen, der Verlust eines Crewmitglieds, der anfangs schockt, danach aber niemanden mehr zu interessiert scheint, und das schon fast etwas heuchlerische Getue zwischen den beiden Hauptprotagonisten. Man muss nicht jeden Satz mit «…mein Freund» beenden.

Ich vergebe hier gerne Warp 8.

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Re: Star Trek Corps of Engineers - Thread

Beitrag von kevin » Mo 22. Feb 2016, 15:19

Corps of Engineers Band 18, Fundamente Teil 2
Weiter geht’s.
Die Crew der U.S.S. da Vinci versucht weiterhin die Probleme auf dem Senuta-Schiff zu lösen, gleichzeitig werden aber neue Probleme geschaffen.
Während dieser Problemsuche gibt es wieder einen Rückblick aus Scotty’s Geschichte. Diese spielt einige Jahre nach Fundamente I.
Die Unsicherheit aus dem ersten Teil ist gestrichen, da ist er, den Scotty den wir lieben.
Die Geschichte spielt direkt nach TOS als Kirk auf Beta III Landru "abgeschaltet" hat.
Die Folgen davon, wie die Bewohner auf Beta III nun ohne Landru auskommen sollen, hat Kirk wohl nicht interessiert und das wird hier auch deutlich gemacht.
Soziologisch gesehen ist das eine richtig spannende Geschichte. Wie verhält sich eine Gesellschaft der praktisch das Herz herausgerissen wird. Auch wenn Landru alles andere als gut war, die Gesellschaft kannte nichts anderes, und Landru’s Diktatur hat dahingehend funktioniert.
Die Bewohner dieses Planeten müssen jetzt buchstäblich lernen auf eigenen Füssen zu stehen, Verantwortung übernehmen…ohne Hilfe von aussen würde das nie zustande kommen, oder nur sehr langsam, und so ist das S.I.K. wieder unterwegs um den Bewohnern bei technischen Problemen zu helfen.
Das dabei Landru immer noch fest in den Köpfen der Bewohner verankert ist, ist ja wohl klar, und so kommt es, wie es kommen muss…
Das jetzt ausgerechnet Scotty und das S.I.K. hier eine Lösung findet und das Problem "eliminiert" gefällt mir gar nicht. Die Herangehensweise ist wieder typisch Kirk. Somit wird die ganz erste Hälfte, die Kirks Taten kritisch betrachtet hat, obsolet. Schade.

Wir sind wieder zurück in der Zukunft auf dem Senuta-Schiff wo die Probleme dann mit Fundamente III weitergehen.

Hier reicht es leider nur für Warp 6.

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Re: Star Trek Corps of Engineers - Thread

Beitrag von kevin » Mo 2. Mai 2016, 12:02

Corps of Engineers Band 19, Fundamente Teil 3
Die Crew der U.S.S. da Vinci versucht immer noch verzweifelt, das fremde Senuta-Schiff zu reparieren, dabei wird schnell klar, dass eine Reparatur wohl nicht mehr möglich ist.
Gestrandet auf der da Vinci haben die Senuta keine Ahnung wie sie wieder nachhause kommen können, da sie nicht wissen, wo ihre Heimat liegt.
Zeit also, dass Scotty der Crew der da Vinci wieder eine ähnliche Anekdote aus seinem Leben erzählt.
Diesmal spielt seine Geschichte viele Jahre nach seiner Zeit auf der Enterprise. Mit seinem langjährigen Freund al-Khaled begutachtet er ein neues, von den Kelvaner gebautes Antriebssystem, das den Warpantrieb in naher Zukunft ablösen könnte.
Wie es nicht anders kommen kann, geht der erste Testflug mächtig schief und das Schiff landet in fremden Territorium und sieht sich einer bisher unbekannten, nicht sehr erfreuten Spezies gegenüber. Kann ein Ingenieur einen friedlichen Erstkontakt herstellen?

Die Geschichte die Scotty da erzählt, hat eigentlich nicht wirklich viel mit der eigentlichen Handlung der da Vinci Crew zutun, aber sie ist eine nette kleine Anekdote die sich flüssig liest und mit Sympathischen Charakteren aufgewertet wird. Einzig der Erstkontakt mit den doch etwas Lachhaft Aggressiven Lutralier trübt das Bild und zieht die Geschichte ein wenig ins lächerliche.

Trotzdem, mit Band 3 erhält die Fundamente-Reihe einen würdigen Abschluss und bekommt von mir Warp 7.

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Corps of Engineers Band 20, Rätselhaftes Schiff

Beitrag von kevin » Mo 13. Jun 2016, 13:00

Da ich immer noch auf das Taschenbuch von Starfleet Academy Band 3 warte, machte ich einen kleinen Abstecher zu meiner aktuellen Lieblings Romanserie Corps of Engineers.

Corps of Engineers Band 20, Rätselhaftes Schiff ist eine spannende und dazu auch noch überaus witzige Geschichte bei der man seiner Fantasie freien Lauf lassen kann.
Es ist wunderbar den Charakteren zu folgen, jeder mit seiner eigenen Macke, und trotzdem mögen sich die meisten und nehmen sich gegenseitig auch gerne aufs Korn.
Soloman und Duffy wachsen so langsam über sich hinaus. Allgemein bekommt jeder Charakter seine paar guten Szenen.
Die Story an sich über ein "Mensch und Schiff aufsaugendes Holoschiff" das von einer Zivilisation erschaffen wurde, die noch immer keinen Warpantrieb kennen, ist toll ausgedacht und hätte ich gerne mal im TV gesehen.
Allgemein ist dies wieder so eine typische Serienfolge die etwas zu überteuert geraten ist. Wenn dies eine TV-Serie wäre, müsste Folge 21 dann wieder eine Flashback oder Charakterbezogene Episode sein ;)

Klein aber Fein, hier gibt’s Warp 9

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Corps of Engineers Band 21, Kriegsgeschichten 1

Beitrag von kevin » Do 16. Jun 2016, 14:06

OK, einen hab ich noch, bevors mit Starfleet Academy weiter geht ;)

Corps of Engineers Band 21, Kriegsgeschichten 1
Wie es der Titel schon erwähnt, lesen wir hier von unterschiedlichen Geschichten der Crew der U.S.S. da Vinci während des Dominion-Krieges.
Aufseher Biron vom Volk der Androssi will endlich herausfinden warum er schon zweimal von der da Vinci-Crew geschlagen wurde und studiert dazu einige illegal erstandene Dokumente der Sternenflotte, besonders der Crew der da Vinci.

Als erstes gibt’s eine kleine Geschichte über Dr.Elizabeth Lense, die sie auf der U.S.S. Lexington erleben musste. Einziger Lichtblick bei dieser wirklich tragischen Geschichte war das MHN. Als sie es aktivierte, fühlte ich mich sofort wieder an die erste Voyager-Folge zurückversetzt.

Als nächstes geht’s um Bart Faulwell der mit einem Linguistenteam ein komplexer Code des Dominion entschlüsseln muss. Vergleiche mit dem zweiten Weltkrieg und dem Navajo-Code sind dabei nicht zu übersehen.

Weiter geht’s mit Commander Sonja Gomez's Heldentaten im Dominion-Krieg und beweist wieder mal, warum sie so ein guter Ingenieur ist.

Aufseher Biron bemerkt ziemlich rasch, was das Geheimnis dieser doch sehr unterschiedlichen Crew ist, warum sie so gut funktioniert, und er findet eine typisch menschliche Schwachstelle…

Mit 69 Seiten war ich mit diesem ebook sehr schnell durch. Auch ist die Geschichte bis jetzt reines Mittelmass.
Mal sehen ob sich das im zweiten Teil noch ändert.

Kriegsgeschichten 1 bekommt von mir Warp 6.

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Corps of Engineers Band 22, Kriegsgeschichten 2

Beitrag von kevin » Mo 11. Jul 2016, 14:30

Corps of Engineers Band 22, Kriegsgeschichten 2
Auch der zweite Teil ist reines Mittelmass.
Hier wird nicht mehr auf Geschichten einzelner Personen eingegangen, sondern über eine Mission die alle beteiligten der da Vinci betrifft.
Der tolle Humor der allgemeinen COE ebooks ist auch hier wieder vorhanden, trotzdem finde ich die Story etwas lahm und schafft es, wie schon Teil 1, nicht über Warp 6 hinaus.

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Corps of Engineers 23+24, Feuersturm 1+2

Beitrag von kevin » Di 15. Nov 2016, 11:44

Ich bewerte hier beide Romane zusammen also Band 23+24, Feuersturm 1+2.

Seit zweieinhalb Jahren verfolge ich praktisch monatlich die Geschichten des Corps of Engineers und fühle mich schon fast als Teil der Crew. Ich lernte viele Charaktere kennen, einige mehr andere weniger, trotzdem glaube ich, ihre Macken zu kennen. Umso ergreifender war es dann, als ich diesen Zweizeiler gelesen habe.
Zur Story sei nur so viel gesagt, es geht hier mal nicht um einen Bösewicht, sondern um menschliches Versagen auf Seite der Sternenflotte.
Die Geschichte die David Mack da abliefert ist bemerkenswert, eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Hier Jagd buchstäblich ein emotionales Highlight das nächste. Erst da bemerkte ich, wie verbunden ich mich mittlerweile mit all den Charakteren fühlte.
Nach dieser heftigen Geschichte, wird es wohl nie mehr so sein wie früher.

Feuersturm 1+2 ist eine spannende und hoch emotionale Geschichte wie sie nur David Mack schreiben kann.
Als einer der CoE von Anfang an gelesen hat, kann ich hier guten Gewissens die volle Punktzahl Warp 10 vergeben.

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Corps of Engineers 25, Die Hinterlassenschaft des Feuers

Beitrag von kevin » Fr 2. Dez 2016, 16:58

Corps of Engineers 25, Die Hinterlassenschaft des Feuers
Nach dem Wahnsinns Feuersturm-Zweiteiler, geht’s direkt weiter mit der siebten Staffel.
Wir begleiten Domenica Corsi und ihr Freund? Fabian Stevens die gemeinsam der Familie Corsi einen Besuch abstatten. Leichter gesagt als getan, das weiss man ja schon, wenn man Domenica "Kernbruch" Corsi etwas kennt. Von irgendjemand hat sie ja ihre kühle und von aussen eher aggressive Art. Sie ist praktisch genauso wie ihr Vater, der alles andere als Glücklich ist, dass sie damals der Sternenflotte beigetreten ist.
Fabian Stevens versucht auf seine eigene etwas dümmliche Art, die Situation zu entschärfen, was für einige Schmunzler sorgt. Der Arme.
Warum ihr Vater solch einen Hass auf die Sternenflotte hat, wird dann in einer ausführlichen Rückblende erklärt.

Irgendwie muss es nach Feuersturm weitergehen und das ist diesem eBook ganz gut gelungen.

Ich vergebe Warp 8

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Corps of Engineers, Band 26: Zeitalter der Unvernunft

Beitrag von kevin » Do 8. Dez 2016, 15:59

Corps of Engineers, Band 26: Zeitalter der Unvernunft
Jetzt mal im Ernst, was war das für eine Geschichte? Wenn ich erklären müsste was genau passierte, ich wüsste nicht was ich sagen könnte, denn selten hat mich ein Buch so sehr gelangweilt wie dieses.
Die Story, die Protagonisten, irgendwie gab es keinen Moment, den ich greifen konnte. Entweder habe ich die Story nicht verstanden, oder sie war wirklich unfassbar langweilig und Sinnlos.

Band 28 ist aus meiner Sicht der bisherige Tiefpunkt der Corps of Engineers Reihe.
Das einzig Positive an diesem eBook ist, dass es mit nicht mal 100 Seiten ziemlich rasch überstanden ist.

Ich vergebe hier dank der knappen Seitenzahlen Warp 1.

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