Star Trek Corps of Engineers - Thread

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Re: Star Trek Corps of Engineers - Thread

Beitrag von kevin » Do 11. Jun 2015, 17:05

Nächste kleine Kritik zu Star Trek - Corps of Engineers Band 11: Der Hinterhalt

Boah, das war ein Ritt. Das S.I.K. muss diesmal beweisen dass ein Schiff voller Techniker sich auch in Kampfsituationen zurechtfindet. Oft mit sehr, seeehr ungewöhnlichen Mitteln.

Dieser Roman ist super geschrieben. Man möchte auf keinem Fall dass der doch schon sehr ans Herz gewachsenen Crew etwas passiert und fiebert mit jeder Seite aufs neue mit und hofft dass sie sich endlich aus diesem Schlammassel befreien können.

1a Actionroman. Action pur von der ersten bis zur letzten virtuellen Seite, da gibt’s keine Verschnaufpause. Ungewöhnlich aber sehr willkommen.

Dafür gibts die volle Punktzahl. 10/10 Punkte

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Re: Star Trek Corps of Engineers - Thread

Beitrag von kevin » Do 2. Jul 2015, 22:41

Und weiter geht's mit Star Trek Corps of Engineers Band 12: Schritt für Schritt.

Band Nr.12 ist wie schon die vorigen Geschichten, einfach toll. Die Story ist zwar eine typische Corps of Engineers Geschichte, jemand versucht sich an was technisch neuem, es geht alles schief und die Besatzung der Da Vinci darf es wieder ausbaden, trotzdem wird es noch nicht langweilig da die Geschichten und die Hintergründe dazu immer neu und originell sind.
Die Keorgianer scheinen ein interessantes Volk zu sein, ähnlich wie Kinder, sehr direkt und Gefühlslos, dagegen sind Vulkanier regelrecht Emotionale Geschöpfe, und doch können sie wunderschöne Dinge errichten. Egal ob Architektur, Musik oder Kunst, ja selbst das innere eines Computers ist dort wunderbar Designt und ein wahrer Blickfang. Da fragt man sich, warum sie so viel Wert auf solche Schönheit legen und gleichzeitig so Distanziert sein können?
Carol Abramowitz durfte diesmal Vollgas geben und sich so richtig über Kinder auslassen nur um dann selbst mit ihrer Vergangenheit konfrontiert zu werden. Soloman bekam auch wieder etwas mehr Aufmerksamkeit, da wieder mal alle auf ihn und seine Lösungen hoffen. Seine Entwicklung zu Verfolgen, wie er immer selbständiger wird und Freude dabei hat, ist wirklich toll.

Corps of Engineers bietet mit jeder Story kurzweilige Unterhaltung und ist immer für einen Lacher gut. Ich freue mich schon auf ende Monat wenn Band Nr.13 erscheint.

Und wieder gibt's die volle Punktzahl. 10/10 Punkte

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Re: Star Trek Corps of Engineers - Thread

Beitrag von kevin » Do 9. Jul 2015, 16:49

Und schon gibt's die nächsten Cover für die Romane von September 2015 bis März 2016. Star Trek Corps of Engineers.
Sehen toll aus, oder? :bolian1:

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Re: Star Trek Corps of Engineers - Thread

Beitrag von Frank » Do 9. Jul 2015, 17:49

Jepp, sehen klasse aus.
Nur bei Nr. 14 muss ich irgendwie immer an Star Wars denken. :rommie:

Gruß, Frank

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Re: Star Trek Corps of Engineers - Thread

Beitrag von kevin » Di 4. Aug 2015, 12:00

Meine Kritik zu Corps of Engineers Band 13: Niemals aufgeben!

Auftakt der vierten Staffel Corps of Engineers.

Die erste Hälfte von Corps of Engineers Band 13: Niemals aufgeben! ist ja wirklich krass.

Nur mit einem Raumanzug muss ein Team der U.S.S. da Vinci auf einer sich verdammt schnell drehenden Festung landen. Nebst dem das mir beim Lesen schon fast schlecht wurde, hatte ich manchmal so richtig Mitleid mit den Protagonisten.
Im inneren der trudelnden Station angekommen, ist es nicht besser. Wenn man sich zu lange in der Station befindet, wird man über kurze oder lang von einem der unzähligen frei bewegende Trümmerstücke erschlagen. Gleichzeitig müssen Computer die an unser spätes 20te Jahrhundert erinnern, wieder in Gang gesetzt werden. Moment mal, ist das nicht ein Gefängnis? Wo sind die Gefangenen?
Tolle Aussichten sind das. Ob das I.K.S. diesem Druck standhalten kann?
Dies war eine sehr unterhaltende erste Hälfte. Ich möchte echt nicht mit denen tauschen.

Kaum ist die erste Hälfte geschafft, ist man schon in einen politischen Konflikt verstrickt bei dem es nur eine Lösung gibt. Und auch diese ist alles andere als sauber…

Der Roman hinterließ bei mir nicht unbedingt ein gutes Gefühl. Ich fühle mich etwas beschämt, denn es wird angedeutet wie man echter Fortschritt an einer Zivilisation messen kann. Man erkennt ihn wie man Verbrecher behandelt, und aus eigener Erfahrung, wie wir mit alten Menschen umgehen.

Leute, wir müssen an unserer Gesellschaft etwas ändern.

Ich vergebe 8/10 Punkte

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Re: Star Trek Corps of Engineers - Thread

Beitrag von kevin » Do 10. Sep 2015, 16:26

Ich trau mich kaum die Kritik zu Corps of Engineers Band 14: Gewährleistungsausschluss zu veröffentlichen:

Die Story beginnt mit einer Rettungsmission und wird, dank der Ferengi, zunehmend haltloser. So simpel wie die Handlung beginnt, so simpel endet sie auch wieder. Spannung kommt dabei nur höchst selten auf.
„Gewährleistungsausschluss“ konnte mich nicht überzeugen. Ich fand einfach keinen Halt in der Story, wohl aber auch deshalb weil ich mit den Ferengi nicht wirklich viel anzufangen weiss.
Die Ferengi, das Händlervolk mit ihren Intrigen um Finanziellen Erfolg. Das ist mir zu real und sieht/liest man in unserer Zeit nur zu Oft.
Ich stimme da Sonja Gomez zu die sagt „Ich mag die nicht“. Dazu noch die völlig überrissenen Namen ihrer Schiffe, einfach lächerlich.
Mir ist aufgefallen, das viele Details der Umgebung nur Vage beschrieben wurden, obwohl man sich bei der Geschichte richtig hätte austoben können. Dafür wären 100Seiten aber viel zu wenig.

Das einzig Positive und amüsante an der Geschichte war der kurz angesprochene Zwiespalt der Ferengi zum S.I.K.Team. Den Ferengi fällt es schwer einem Menschen das Vertrauen zu schenken der bei ihnen als „nett“ angesehen wird. Wer ist denn schon gerne „nett“? Da hat man sowieso schon verloren, nicht nur bei den Ferengi ;)

Alles in allem reiht sich dieses E-Book zu den wenigen schwachen CoE-Romanen ein. Ich glaube, der kommende Band15 kann das aber wieder wett machen.

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Re: Star Trek Corps of Engineers - Thread

Beitrag von Egeria » Do 10. Sep 2015, 19:12

Mir hat der CoE-Band diesmal auch nicht sonderlich gefallen. Der eigentlichen Handlung konnte ich rein gar nichts abgewinnen. Liegt vielleich auch daran, dass mir die Originalfolge mit Landru schon nicht sonderlich gefallen hat. Positiv an dem Roman fand ich lediglich die Dialoge zur sich anbahnenden jüdisch-klingonischen Hochzeit, wie hier: Rachel ist bereits panisch auf der Suche nach einem Rezept für koschere Blutpastete :mrgreen:
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Re: Star Trek Corps of Engineers - Thread

Beitrag von kevin » Do 8. Okt 2015, 15:16

Zeit für eine neue Kritik zu Corps of Engineers Band 15: Ferne Vergangenheit

Seit Star Trek IX Der Aufstand habe ich nichts mehr von den Evoraner gesehen. Endlich lernen wir das kleine Volk hier etwas besser kennen.
Die Evoraner sind ein Volk, das es versteht im Einklang mit der Natur zu leben. Sie haben gelernt ihren Planeten zu lieben und zu schätzen, sie beschützen ihn und alles leben auf dem Planeten. Dies sieht man auch in der Architektur, sie bevorzugen niedrige Gebäude um nicht dem Panorama der Berge im Weg zu sein. Strassen, Flüsse...die umsichtige und nachhaltige Haltung der Landschaft spielt eine wichtige Rolle.
Die Raumfahrt konnte sich erst richtig entwickeln als die Evoraner lernten, dass sie als Volk zusammenhalten und deshalb aufeinander achtgeben müssen anstatt sich zu bekriegen.
Wie wir, dachten sie lange Zeit, dass sie alleine im Universum sind. Als dann der erste Warp Flug geglückt ist und die Föderation Kontakt zu den Evoranern aufnahm, hat sich für sie eine Tür geöffnet, gleichzeitig aber schließt sich langsam eine andere, die des Glaubens.
Natürlich gibt es da Unruhen auf dem Planeten und verschiedene Gruppierungen, die andere Ziele in Sicht haben als sich der Föderation zu öffnen.
Diese Unruhen werden mit der jüngsten Entdeckung auf ihrem Planeten noch verstärkt. Ein Gerät, fest im Boden verankert, das angeblich noch vor der Entstehung ihrer Zivilisation stammt.
Nun soll die Crew der da Vinci helfen zu verstehen, was dies für ein Gerät ist.
Wenn man sich das so überlegt, ist eigentlich klar was passieren wird, genau das was auf unserer Erde auch passieren würde, wenn so eine Entdeckung gemacht wird.
Trotzdem wird die Story nie langweilig. Auf 100 Seiten wird mit Witz und etwas Tiefgang geforscht, repariert und Diplomatie betrieben.

Da ist sie also wieder, nach dem letzten sehr schwachen Band14, meldet sich Corps of Engineers wieder zurück, so wie es mir gefällt.

Jeder Leser sollte sich die kleinen anstupser zu Herzen nehmen und selbst etwas für unseren Planeten tun, auch wenn man nur ein Stück Abfall am Strassenrand entfernt oder eine PET Flasche aus dem Bach fischt, es hilft.
Auch der stärkere Zusammenhalt der Zivilisation können wir als uns Vorbild nehmen, auch wenn das viel Arbeit bedeutet. Versuchen wir doch einfach mal jeder für sich, ein paar Vorurteile aufzugeben. Unserer Zivilisation wird es nicht schaden.

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Re: Star Trek Corps of Engineers - Thread

Beitrag von kevin » Di 24. Nov 2015, 16:44

Hmm, wurde der erste Sammelband nach hinten verschoben? Auf http://www.startrekromane.de steht November 2015, auf http://www.cross-cult.de steht März 2016... :?

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Re: Star Trek Corps of Engineers - Thread

Beitrag von kevin » Do 26. Nov 2015, 17:02

Gemäss Markus Rohde ist der Sammelband in der Druckerei. Er kommt also doch rechtzeitig :)

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