Star Trek Into Darkness, Eindrücke zum Film

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Star Trek Into Darkness, Eindrücke zum Film

Beitrag von kevin » Do 9. Mai 2013, 11:30

!!! An alle, bitte nicht Spoilern !!!

Wow das war ja was gestern Abend.
Dann ist die Vorpremiere so nah und ich komme wieder erst auf die letzte Minute ins Kino. Wie schon vor vier Jahren. Dabei hätte ich gerne noch ein paar Worte mit anderen Fans gesprochen.
Leider war das Kino nicht so voll wie ich gehofft habe. Dafür war die Stimmung umso besser.

Ich habe vor ein paar Tagen extra noch die Vorgeschichte "Countdown to Darkness" gelesen. Ganz ehrlich, durch den Comic weiss man nicht viel mehr. Es ist eine nette Story die ab der zweiten hälfte unbedingt den Zwist mit Into Darkness finden will. Da habe ich mehr erwartet.

Zum Film:
Into Darkness war wirklich toll. Spannend, super Effekte, toller Soundtrack, sehr gute Charaktermomente und er regt zum Nachdenken an. Das fehlte mir schon lange.
Into Darkness hat was für beide Seiten. Es gibt wirklich viele Anspielungen die nur für Trekkies sind. Die sind aber doch dezent gehalten so dass auch nicht-Trekkies ihren Spass am Film haben.

Das Kirk, Spock Duo gefällt mir sehr gut. Sie sind sich immer noch am kennenlernen. Das merkt man sehr deutlich.
Leider haben die anderen Charaktere, Uhura, Pille, Sulu, Chekov, Scotty wie schon im letzten Film nicht wirklich viel zutun. Sie werden zwar gebraucht aber blieben mir nach dem Film nicht im Gedächtnis. Besonders Sulu und Chekov der mich im letzten Film überrascht hat, geht leider ziemlich unter.

Der Bösewicht hat ein paar wirklich schöne Charaktermomente. Das tolle an ihm. Er hat wirklich Gründe für das was er tut. Man sympathisiert schon fast mit ihm. Die Deutsche Synchronstimme ist gut, aber ich denke auf englisch kommt er bestimmt noch besser rüber.

Der Film allgemein ist viel aufwändiger als der letzte teil. Man merkt ihm das hohe Budget schon an.
Die Story ist wirklich toll gemacht. Teilweise vielleicht etwas verwirrend. Aber dafür lohnt es sich ja den Film ein zweites mal im Kino zu sehen ;)

Ich denke Star Trek ist noch immer auf Kurs.

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Re: Star Trek Into Darkness, Eindrücke zum Film

Beitrag von Ezri » Do 9. Mai 2013, 11:36

Heee... es gibt auch negative Aspekte.

Transwarp-Beamen und Heizungskeller-Maschinenraum z.B.

Hier ist eine wirklich gute Rezenssion zu lesen: http://star-trek-tafelrunde.blogspot.de ... ilers.html (Vorsicht Spoiler)
Bild <---kan man drauf klicken

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Re: Star Trek Into Darkness, Eindrücke zum Film

Beitrag von kevin » Do 9. Mai 2013, 11:39

Ja der Maschinenraum ist noch immer die Budweiser-Brauerei was es halt schon wieder Sympatisch macht ;)
Immerhin haben wir mal so was wie ein Warpkern gesehen.
Transwarp-Beamen gab es doch zuvor auch schon. War das nicht bei Voyager?


@Ezri: Danke für die Verlinkung. Aber die Rezension ist ein totales Spoiler-Feuerwerk. Das musste noch erwähnt werden.

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Re: Star Trek Into Darkness, Eindrücke zum Film

Beitrag von Ezri » Do 9. Mai 2013, 14:04

Nein, bei Voyager gabs Transwarp-Kanäle und zwar von den Borg. Hätte es Transwarp-Beamen bei Voyager gegeben, wäre die Crew ja einfach wieder nach Hause gebeamt.
Bild <---kan man drauf klicken

JasonHawk
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Re: Star Trek Into Darkness, Eindrücke zum Film

Beitrag von JasonHawk » Do 9. Mai 2013, 15:21

Hm, was soll ich zum neuen Film sagen. Im ersten Moment war ich richtig enttäuscht. Ich hatte befürchtet, dass sie diese Story bringen und wirklich gehofft, dass sie das nicht machen, und doch haben sie es gemacht. Wie schade. Es gäbe so viel mehr Storys.
Der Film hat meiner Meinung nach wirklich gut begonnen und ist dann leider immer schlechter und vor allem zum Ende hin absolut vorhersehbar geworden ohne irgendeine überraschende Wendung. Die Spiegelung einer Schlüsselszene war noch der beste Einfall, auch wenn diese ebenfalls vorhersehbar war.

Zweiter Kritikpunkt: Es ist einfach nur ein Action-Film der zufällig im Weltraum spielt. Einige Anspielungen auf die Serien, die Filme und der Titel machen noch nicht Star Trek. Wieso müssen diese Actionszenen immer so lang sein? Wieso hat man nicht den Mut, die Action zu kürzen und den Charakteren mehr Platz einzuräumen. Den Charakteren Tiefe zu geben. Es gab so viele gute Ansätze, die dann aber aufgrund der nächsten Action-Szene plötzlich unterbrochen bzw. abgewürgt wurden. Wieso nimmt man sich nicht die Zeit wie für ein Gespräch zwischen Kirk, Decker und McCoy oder ein Abendessen in einem italienischen Restaurant zwischen Kirk und Gilian Taylor?

Der Zorn des Khans, Zurück in die Gegenwart, Das unentdeckte Land oder Der Erste Kontakt kamen mit deutlich weniger Action aus. Sie alle hätten das Potential für die Action eines Abrams-Films gehabt, haben aber darauf verzichtet vor allem, zu Gunsten einer guten Story und sind so zu meiner Meinung nach den besten Star Trek Filmen überhaupt geworden. Wieso hat man nicht den Mut auf die Charakter die es ja alle schon gibt zu vertrauen und ihnen mehr Platz einzuäumen? Die Story war grundsätzlich solide und hätte mit mehr Mut und Vertrauen in die hervorragenden Charaktere, die Roddenberry geschaffen hat, überzeugt.

Dann gab es noch drei absolute No-Gos:
1. fehlten Dialoge aus den Trailern in dem Film. Teilweise passen diese Dialogzitate gar nicht in den Film, beziehungsweise hätten ihn in eine andere Richtung geführt.
2. dieser eine Anruf von Spock in der zweiten Hälfte des Films, als er das Kommando hatte, hat die gesamte neue Enterprise-Crew herabgewürdigt. Als könnten sie Probleme nicht alleine lösen. Also wirklich! Das haben diese tollen Schauspieler und diese tollen Charaktere überhaupt nicht verdient.
3. das doppelt bis dreimal so grosse gegnerische Schiff. Was wurde aus den Zeiten, als eine Reliant gar kleiner war als die Enterprise oder wo man einfach noch gegen Birds-of-Preys gekämpft hat? Das waren deutlich bessere Duelle (auch wenn die Enterprise immer irgendwie geschwächt war), als jetzt diese überdimensionalen Schiffe. Abgesehen davon sah die USS Vengeance wie eine überarbeitete Enterprise E aus.

Der Film ist gutes Popcorn-Kino aber kein gutes Star-Trek-Kino und hat mit Schwächen zu kämpfen, die meiner Meinung nach alle grossen Bluckbuster der letzten Jahre haben. Zu viele und zu grosse Action mit zu viel Zerstörung. Wenn das so weiter geht, macht die Computertechnik das Kino kaputt.

Der Film hat tolle Sprüche, schöne Anlehnungen an die Serien und anderen Filme und super Schauspieler, allen voran Simon Pegg, Benedict Cumberbatch, Chris Pine und Zachary Quinto und Schlussendlich hat er einfach einen unschlagbaren Bonus: es ist Star Trek. Trotz Kritik und wenig Vertrauen in die Vorgeschichte war die Essenz von Star Trek spürbar....

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Re: Star Trek Into Darkness, Eindrücke zum Film

Beitrag von severusjim » Do 9. Mai 2013, 17:56

Hallo zusammen
Mein erster Gedanken zum neuen Film

http://daswasduzuruecklaesst.blogspot.c ... f-dem.html

Schöner Abend und lg
severusjim

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Re: Star Trek Into Darkness, Eindrücke zum Film

Beitrag von kevin » Do 9. Mai 2013, 22:44

Tolle Gedanken severusjim.
Hätte gerne noch mit dir etwas darüber geredet im Kino.
Ich schaue ihn mir auf jeden fall auch noch ein zweites mal an :)

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Re: Star Trek Into Darkness, Eindrücke zum Film

Beitrag von kevin » Fr 10. Mai 2013, 10:19

Eine nette Spoiler freie Kritik gibt es auf serienjunkies.de

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Re: Star Trek Into Darkness, Eindrücke zum Film

Beitrag von kevin » Fr 10. Mai 2013, 11:33

Für mich ein paar wundervolle Szenen von Into Darkness:

- Was alles passieren kann wenn man sich einmischt (Einleitungsszene)
- Sulu auf dem Captain Stuhl. "man kann sich daran gewöhnen" ;)
- Beleibtere Frauen auf der Leinwand. Danke J.J. für diesen mutigen Schritt. Das wurde echt wieder mal Zeit
- Peter Weller (Admiral Marcus) der an dem NX-01 Modell vorbeiläuft. Der hat ja schon seine Erfahrungen mit der Enterprise gemacht ;)
- Die Enterprise feuert keinen einzigen Phaser oder Torpedo ab (das gab es seit mindestens 18 Star Trek-Kino Jahren nicht mehr)

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Re: Star Trek Into Darkness, Eindrücke zum Film

Beitrag von kevin » Mo 13. Mai 2013, 10:39

Eine weitere sehr gute aber dafür Spoilerlastige Kritik gibts auf Trekzone.

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